Nicole Netzel

Hallo liebe Eltern,

mein Name ist Nicole Netzel und ich bin 1981 in Buchholz i. d. Nordheide geboren.

Zusammen mit meinem Partner bin ich 2007 von Hamburg nach Lauenburg gezogen. Im Oktober desselben Jahres kam unser Sohn Jannek zur Welt und im Dezember haben wir geheiratet.
Mittlerweile wohnen wir in der Hardingstrasse 14 in Lauenburg/Elbe, in einem Einfamilienhaus mit großem Garten. Der Garten ist der liebste Ort der Kinder und wann immer das Wetter es zulässt, wird draußen getobt und gespielt. Das Haus liegt in einer ruhigen Sackgasse.

Den Kindern stehen insgesamt zwei Räume mit einer Gesamtfläche von knapp 50m² zur Verfügung. Hinzu kommen ein kindgerechtes Badezimmer und eine voll ausgestattete Küche.

Beide Räume befinden sich im unteren Teil des Hauses, so dass den Kindern der Weg in den großen Garten mit Sandkiste, Spielgerüst, Rutsche und Schaukel sowie Spielhaus offen steht. Der ca. 25m² große Spielraum ist liebevoll und kindgerecht eingerichtet. Von hier aus geht es direkt ins Abenteuer, den Garten.

Im separaten Schlafraum hat jedes Kind sein eigenes Bett für den Mittagsschlaf. Diese werden von den Kindern auch gerne mal als ruhige Kuschelzone und Rückzugsort gewählt.

Außerdem befinden sich in der unteren Etage eine kleine Küche und ein Badezimmer. Wenn es Zeit wird sich von der Windel zu verabschieden, steht dort für jedes Kind ein eigenes Töpfchen zur Auswahl bereit. Besonders „mutige“ dürfen auch auf die richtige Toilette mit Kindersitz.

Da mir eine gesunde und ausgewogene Ernährung der Kinder sehr am Herzen liegt, koche ich jeden Tag aus frischen und gesunden Zutaten ein kindgerechtes Mittagessen. Hierbei verzichte ich fast gänzlich auf Salz und nehme stattdessen Kräuter aus dem eigenen Garten (im Sommer). Auch Babys bekommen bei mir ihre altersgerechte Breikost frisch zubereitet.

Ich habe Erfahrung mit Gluten-, Milch- und Fruchtzuckerunverträglichkeit sowie Allergien und
Neurodermitis.

Vorschularbeit wird bei mir ganz groß geschrieben und individuell auf jedes Kind abgestimmt.
Die meisten Kinder bleiben „nur“ bis zum 3. Lebensjahr, doch auch darüber hinaus betreue ich gerne
Kinder weiter.

Meine Kernzeiten beschränken sich auf:
Montag bis Freitag 07 – 15 Uhr

 

 

Pädagogische Zielsetzung

Mein Leitsatz lautet nicht umsonst „Mit Herz und Spaß für Ihre Kleinen“. Das spiegelt sich in meiner täglichen Arbeit mit den Kindern stets wieder.

Jedes Kind wird individuell betreut und erhält seine Freiräume, um selbstbewusst zu werden und auch in einer Gruppe agieren und sich mitteilen zu können.

Feste Regeln gehören natürlich dazu, an die wir uns alle halten müssen. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel, doch wir hauen oder schubsen nicht, zerstören nicht mutwillig Spielzeug. Wir gehen alle lieb und rücksichtsvoll miteinander um.

Da ist es auch schön und Lohn meiner Arbeit zu beobachten, wenn die Größeren beginnen, den Kleinen zu helfen und sich zu unterstützen, sei es beim Essen und Trinken oder einfach beim Spiel miteinander.

Und kommt es doch einmal zum Streit, haben die Kinder Möglichkeit das untereinander zu regeln, um Ihr Empfinden zu entwickeln. Sollte das nicht funktionieren, bin ich als neutrale Schlichterin vor Ort.

Ich helfe den Kindern zu lernen, wie sie eigenständig Essen, fördere durch Bücher, Singen und Erzählen ihre Sprachentwicklung.

Somit biete ich den Eltern und Kindern eine professionelle, individuelle und vor allem
bedarfsorientierte liebevolle Betreuung.

 

Grundsätze im Umgang mit den Tagespflegekindern

Ich möchte den Kindern eine geschützte und liebevolle Umgebung bieten. Sie sollen sich hier sowohl bei, als auch mit mir geborgen und wohlfühlen.

Sicherheitsgefühl, eine feste Bezugsperson und ein geregelter Tagesablauf helfen den Kindern sich zu entwickeln.

Das gemeinsame Miteinander liegt mir sehr am Herzen, auch die Zusammenarbeit mit den Eltern ist mir sehr wichtig.

Mir ist es wichtig, das die Kinder wissen, Mama oder Papa bringen sie hierher und holen sie auch wieder ab, doch in der Zeit dazwischen werden sie viel Spaß mit mir und ihren Freunden haben. Dadurch bildet sich bei den Kindern auch das Verständnis für Vertrauen anderen gegenüber.

Ich unterstütze die Kinder in ihrer Selbstständigkeit und bei der Bildung ihres Selbstbewusstseins. Jedes Kind wird dort abgeholt, wo es gerade in seiner Entwicklung steht. Jedes Kind ist individuell zu betrachten.

Die Grunderfahrungen, die die Kinder hier bei mir sammeln, sind wichtig für Ihr soziales Verhalten, ihr Selbstbewusstsein, die Bindung und das Vertrauen der Kinder zu anderen Menschen.

 

Eingewöhnungszeit

Jedes Kind und manchmal vor allem die Eltern bekommen bei mir die Zeit, die sie benötigen, um sich an die neue Situation zu gewöhnen und sich selbst einzugewöhnen. Die anstehende Trennung möchte ich für beide Seiten so leicht wie möglich gestalten.

In den meisten Fällen läuft eine Eingewöhnung wie folgt ab:

Tag 1 + 2

  • Wir lernen uns richtig kennen und sprechen viel über die Gewohnheiten des Kindes zu Hause, über den bisherigen täglichen Ablauf, die Schlafenszeiten, die Essgewohnheiten und eventuelle Schwierigkeiten.
  • Wenn das Kind es bereits zulässt, nähere ich mich langsam an. Eine Überforderung des Kindes vor fremden Kindern durch eine fremde Frau zu diesem Zeitpunkt bedeutet Stress für Kind und Eltern.
  • Da die anderen Kindern mit mir einen vertrauten Umgang zeigen, schmilzt das Eis meist schnell, und das Kind sieht, welche Rolle ich als seine zukünftige Tagesmutter einnehme und kann (langsam) Vertrauen aufbauen.

Ab Tag 3

  • Sie als Elternteil rücken nun mehr in den Hintergrund, ich beschäftige mich jetzt noch mehr mit dem Kind.
  • Evtl. finden auch schon erste Versuche statt, dass Sie als Elternteil für kurze Zeit den Raum verlassen. Diese Zeitspanne, meist nur wenige Minuten, steigern wir dann langsam aber stetig in den kommenden Tagen.

Ab Tag 4

  • Wenn Sie bereits mehrfach erfolgreich den Raum für 5 Minuten verlassen haben, steigern wir weiter die Zeit oder aber die Häufigkeit.

Ab Tag 5

  • Wenn bis jetzt alles problemlos funktioniert hat, verlassen Sie heute bereits für eine kurze Zeit das Haus bzw. Grundstück.

Ab Tag 6

  • Wir steigern kontinuierlich die Zeit, die Ihr Kind mit mir in der Gruppe verbringt.
  • Sind wir dann bei einem ganzen Vormittag angekommen, beginnen wir mit dem Mittagsschlaf.
  • Je nach Kind dauert eine Eingewöhnung bis zu zwei Wochen, in Ausnahmefällen durchaus
    aber auch länger.

 

Tagesablauf

Ab 7.00 Uhr morgens beginnt meine Betreuungszeit und die ersten Kinder werden empfangen. Da bis zum gemeinsamen Frühstück aber meist noch etwas Zeit ist, wird der erste kleine Hunger mit Milch, Obst oder Gemüse gestellt. Um 8.30 Uhr, wenn fast alle Kinder da sind, decken wir gemeinsam den Tisch und frühstücken. Zum Frühstück gibt es meist selbst gebackenes Brot. Da mir eine ausgewogene Ernährung sehr am Herzen liegt, darf auch zum gemeinsamen Frühstück eine Portion Obst und Gemüse nicht fehlen.

Spätestens um 9.00 Uhr kommen die letzten Kinder und wir beginnen unseren Morgenkreis. Hier singen und tanzen wir, sprechen über das Wetter und unsere Pläne für Heute. Wir planen unsere Aktivitäten in der Gruppe gemeinsam.

Ab 9.30 Uhr beginnen wir unser Programm, Freispiel oder angeleitetes Spiel, Basteln, Bücher lesen u. v. m.
Je nachdem, was wir geplant haben und wie aufwendig das Mittagessen wird, fange ich mit der Zubereitung an.

Zwischen 12.00 und 14.00 Uhr ist Mittagsruhe. Wer Mittagsschlaf macht, geht in den Schlafraum, wer schon „größer“ ist, ruht sich bei einem Hörspiel, Buch oder Puzzle mit mir im Spielraum aus.

Ab 14.00 Uhr werden die ersten Kinder schon wieder abgeholt. Die, die noch eine Weile länger bleiben, bekommen noch einen kleinen Snack, danach ist freies Spiel bis zur Abholung.

 

Mittagspause

Die Mittagspause ist wichtig für unseren täglichen Ablauf. Hierbei entscheide ich nach Alter und individuellem Bedürfnis des Kindes.

Jedes Kind bekommt hier die Ruhezeit, die es braucht. Bei Babys gibt es hierfür keine festen Zeiten, sie schlafen, wenn sie müde sind.

Es kann sein, dass ein Kind zu Hause keinen Mittagsschlaf mehr benötigt, hier aber aufgrund der veränderten Umgebung und Reize durchaus eine Ruhezeit braucht. Die Schlafzeiten spreche ich gern individuell mit Ihnen ab, wenn es beim Zu – Bett – bringen zu Hause zu Schwierigkeiten kommen sollte.

Jedes Kind hat hier sein eigenes Bett mit Decke, Kissen und Laken an seinem festen Platz.

Wenn es für das Kind wichtig ist, können Schnuller, Kuscheltier oder -decke etc. gerne mitgebracht werden. Denn auch etwas vertrautes von Zuhause hilft den Kindern in der Anfangszeit, fördert das Sicherheitsgefühl.

 

Besonderes

Einmal die Woche besuchen wir die Lesegruppe im TOM. Dort werden die Kinder an Bücher ran geführt, sie dürfen jedoch auch frei mit anderen Kindern spielen, wenn kein Interesse an den Büchern besteht.

Geburtstage feiern wir hier gern und für jedes Kind individuell. Die Eltern dürfen an dem Tag gerne auch etwas mitbringen. Jedes Geburtstagskind bekommt ein Geschenk und einen Kuchen und darf zudem das Mittag an dem Tag bestimmen.

Im Herbst steht unser alljährliches Lichterfest an. Hierfür basteln wir Laternen, die wir natürlich auch in voller Pracht leuchten sehen wollen. Gefeiert wird mit Eltern und Geschwistern bei uns im Garten. Bei Grillwurst und Punsch können sich alle besser kennenlernen und nett beisammen sein.

Am Ende des Betreuungsjahres treffen sich Kinder, Eltern und Geschwister erneut bei unserer kleinen Weihnachtsfeier. Es gibt von den Kindern selbstgebackene und verzierte Kekse und Kuchen, den die Eltern beisteuern. Wir klönen und lassen das Jahr Revue passieren,die Kinder gestalten jedes Jahr etwas anderes, wie Lebkuchen – Männchen oder Keks – Häuser.

An diesem Tag erhält jedes Kind auch ein kleines Weihnachtspräsent, meist von mir selbst gestaltet.

 

Abschied

Der Abschied jedes Kindes wird vorher rechtzeitig besprochen und geplant. Auch die Kinder selbst werden von mir anhand von Büchern und in Gesprächen auf ihren Kindergarten, Umzug etc. vorbereitet.

Über die gesamte Betreuungszeit baut sich zwischen jedem einzelnen Kind und mir eine enge Bindung auf und so ist es auch für mich immer ein schwerer Tag, den ich für uns beide so leicht wie möglich zu gestalten suche.

Jedes Tageskind ist jederzeit wieder Willkommen mich zu besuchen.

 

Qualitätssicherung

2008 habe ich meine Qualifikation als Tagespflegeperson in einer 160 Stunden dauernden Ausbildung bei der AWO und einem 40-stündigen Praktikum bei der Tagesmutter Kerstin Jandt begonnen und im Februar 2009 mit Prüfung vor der AWO und dem Jugendamt erfolgreich abgeschlossen.

Die aktuell gültige Pflegeerlaubnis vom Jugendamt liegt vor.

Seitdem habe ich viele Erfahrungen gesammelt und viele verschiedene Fortbildungen der Kindertagespflege besucht. Mindestens zweimal pro Jahr nehme ich an weiteren Fortbildungen teil.

Ebenfalls besuche ich regelmäßig einen 1. Hilfe – Kurs am Kind. Eine Bescheinigung hierüber ist ebenfalls dokumentiert.

 

Ich freue mich darauf, Sie und Ihr Kind kennenzulernen !!

 

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse und freue mich auf Ihren Anruf oder Ihren persönlichen Besuch.

Nicole Netzel

 

Freie Plätze:

Platz auf der Warteliste ab 2022

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